Physik im Theater

Öffentliche Vortragsreihe

Es ist ein Anliegen des Mainzer Instituts für Theoretische Physik, Themen aus der aktuellen Forschung allgemeinverständlich aufzubereiten und aus dem Campus hinaus zu tragen. Wir bedanken uns für die große Resonanz, die rege Teilnahme und interessanten Diskussionen und freuen uns auf weitere spannende Vorträge.

Pandemiebedingt bis auf Weiteres verschoben - vielen Dank für Ihr Verständnis

Prof. Dr. Heino Falcke

(Radboud-Universität Nijmegen)

Licht im Dunkeln

Schwarze Löcher, das Universum und wir

Es ist eine Weltsensation: Am 10. April 2019 veröffentlicht das Event Horizon Telescope (ein globales Netzwerk von Radioteleskopen) das erste Bild eines schwarzen Lochs – ein Wendepunkt in der Astronomie! Prof. Dr. Heino Falcke, ein führender Wissenschaftler in diesem Experiment, erklärt uns, wie es dazu kam – von den ersten Blicken der Menschen hoch zum Himmel bis zur modernen Astrophysik, der Erforschung der schwarzen Löcher und den noch unenthüllten Geheimnissen des Universums – und was das mit ihm und uns Menschen zu tun hat.

Foto von Heino Falcke
Foto: Boris Breuer

Heino Falcke ist ein Astrophysiker, der die Weite des Himmels sucht. Mit einem weltumspannenden Teleskop schaut er nach schwarzen Löchern und mit einem Mondteleskop nach dem Urknall. Er glaubt an die göttliche Vernunft und an einen vernünftigen Gott. Dumme Fragen sind oft seine besten Antworten. Er ist mit rheinischem Humor und ostpreußischer Dickköpfigkeit gesegnet. Falcke ist Professor an der Radboud Universität in Nimwegen und Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Im Namen des niederländischen Königs wurde er für seine wissenschaftlichen Verdienste zum Ritter ernannt, aber nicht geschlagen. Er erhielt den Spinozapreis, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Niederlande, und den Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften. In seiner Freizeit traut, tauft, beerdigt und predigt er als ordinierter Prädikant in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dem Himmel war er lange in seinem Ultraleichtflugzeug am nächsten, bis die Internationale Astronomische Union (IAU) am 6. April 2019 einen Asteroiden nach ihm benannte: (12654) Heinofalcke. Seitdem kreuzt er auf einer sehr exzentrischen Bahn durch das Sonnensystem.

Staatstheater Mainz - aktuelle Informationen zur Corona-Situation

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